sportaerobic-poenitz
  Ostholsteiner Anzeiger 13. Juni 2014
 
Wettkampf mit Zeitstress

Aerobic-Team aus Pönitz absolviert mit kleiner Besetzung in kurzer Zeit ein volles Wettkampfprogramm


 
Rabea Bode zeigte in der Einzelkonkurrenz die beste Übung in der laufenden Wettkampf-Aerobic-Saison.

Die Premiere war vollauf gelungen, auch wenn die Aerobic-Sportlerinnen der Sportvereinigung Pönitz in kürzester Zeit ganz schön ackern mussten, um beim Länderpokal ihr Können zu zeigen. So absolvierte Rabea Bode innerhalb einer Stunde ihre Übungen im Trio-, Einzel- und Duo-Wettbewerb. Der Stress hat sich gelohnt: „Wir sind mit unserem Abschneiden sehr zufrieden“, meinte Trainerin Dagmar Suxdorf.
Die Sportvereinigung Pönitz stellte die drei Athletinnen, die Schleswig-Holstein repräsentierten. Das war ein knapp bemessenes personelles Aufgebot. Andere Länderteams hatten bis zu elf Sportlerinnen gemeldet. „Die Sportlerinnen kommen aus der zweiten und dritten Leistungsklasse, die jeweils als Team starten“, erläutert Dagmar Suxdorf, die die Mädchen zusammen mit ihrer Tochter Ronja betreute. Das Besondere: Die Ergebnisse werden addiert und letztlich für die Mannschaft gewertet. Die Pönitzerinnen traten für Schleswig-Holstein mit Rabea Bode, Franziska von Klitzing und Pia Carina Janiak an. Kurzfristig war Joana Hassemer ausgefallen.
Zum Auftakt turnte das Terzett die Übung im Trio-Wettbewerb. „Das war sehr solide vorgetragen, sie sind Sechste geworden“, berichtet Dagmar Suxdorf. Gleich im Anschluss war Rabea Bode im Einzel gefordert – und erreichte mit ihrer besten Saisonleistung den dritten Platz. Zum Abschluss zeigten Rabea Bode und Franziska von Klitzing ihre Duo-Kür. „Die Übung war erst am Montag fertig geworden“, berichtet Dagmar Suxdorf. Zudem sei Franziska von Klitzing erkältet gewesen. Die Beiden wurden hier Sechste. Die Kategorie „Team“, in der eine Gruppe von vier oder mehr Athletinnen antritt, mussten die Pönitzerinnen kampflos abgeben. Schleswig-Holstein erreichte den sechsten Platz, Sieger wurde der Sächsische Turnverband. Nach ihren Darbietungen nahmen die Pönitzer Mädchen Anschauungsunterricht: Sie verfolgten die Finals der deutschen Meisterschaften, die im Anschluss an den Länderpokal ebenfalls in der Sporthalle in Rotenburg an der Wümme ausgetragen wurden.
 
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